Suchtpolitik in Europa

17.01.12 Hamburg / Mahlow

Suchtpolitik International – Was haben wir von Europa und Europa von uns? Dies war das Übergreifende Thema der 51. Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtgefahren (DHS) in Hamburg.

Der Einfluss Europas und der Europäischen Union gewinnt nicht nur in unserer Innen und Wirtschaftspolitik immer mehr an Bedeutung, sondern wir müssen uns auch zunehmend in der Suchthilfe und der Suchtpolitik in Europa vernetzen.

Schlagworte wie „Harmonisierung“, „Richtlinienkompetenz“ oder “grenzübergreifende Gesundheitsversorgung“ erzeugen Fragen in der Fachwelt:

Wie gestalten unsere Nachbarn Suchtbehandlung? Welches Verständnis von Sucht und welche Behandlungsansätze werden sich in Europa durchsetzen? Welche Sucht- und Drogenpolitik strebt Die Europäische Union an und welche Gremien und Institutionen auf europäischer Ebene sind an der Gestaltung dieser Politik beteiligt? So die DHS.

Laut DHS sind solche Fragen keine „Kür“, sondern schlichte Realitätsbewältigung angesichts der grenzüberschreitenden Bedeutung des Internets als Medium zur Erreichung neuer „Kunden“ für Glücksspiel und Sportwetten, angesichts internationaler Marketing- und Verkaufsstrategien für Tabak, Alkohol, Medikamente oder Dopingmittel und selbstverständlich auch angesichts des internationalen Handels mit illegalen Drogen.

Weiter heißt es:

 Zukunftsweisende Strategien der Suchthilfe und Suchtpolitik können nicht mehr allein national ausgerichtet werden.

In verschiedenen Foren des Kongresses wurden weitere Fragen der Suchthilfe und Suchtpolitik in Europa erörtert.

Quelle: DHS Pressemitteilung

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